Falschparken gefährdet Rettungseinsätze
Mitarbeitende des zuständigen Ordnungsamtes der Stadt Pulheim sowie Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Pulheim werden in den kommenden Tagen mit Einsatzfahrzeugen Straßenzüge abfahren, um potentielle Gefahrenpunkte zu ermitteln.
Immer mehr und größere Fahrzeuge – darunter SUVs, Wohnmobile und Firmenfahrzeuge – führen insbesondere in Wohngebieten mit historisch gewachsenen, schmalen Straßen zu massiven Problemen. Besonders kritisch ist das Parken in Einmündungsbereichen, an unübersichtlichen Straßenabschnitten oder engen Fahrbahnrändern sowie das Blockieren von Fuß- und Radwegen. Zum einen stellt dies eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmender dar. Zum anderen erschwert es inzwischen regelmäßig die Durchfahrt für Müllabfuhr und Straßenreinigung. Mülltonnen können teilweise nicht geleert werden und Kehrmaschinen die Straßen streckenweise nicht passieren. Bei betroffenen Bürgerinnen und Bürgern sorgt dies zunehmend für Unmut. Das Zuparken von Feuerwehrzufahrten kann ungleich folgenträchtigere Konsequenzen nach sich ziehen.
Laut Straßenverkehrsordnung ist das Parken und Halten an engen und unübersichtlichen Stellen sowie in Einmündungsbereichen unzulässig. Beim Parken am Fahrbahnrand muss eine Restfahrbahnbreite von 3,05 Metern unbedingt verbleiben. Zudem gilt ein Mindestabstand von fünf Metern zu Einmündungen und Kreuzungen. Ein Verstoß gegen diese für die Sicherheit der Allgemeinheit wichtigen und bedeutungsvollen Verkehrsregeln kann ordnungsrechtlich mit Bußgeld und Abschleppen des Fahrzeugs geahndet werden. Kommen Fahrzeuge im Ernstfall nicht durch, müssen sogar die Kosten für den Einsatz des Abschleppwagens von der verursachenden Fahrzeughalterin beziehungsweise dem Fahrzeughalter beglichen werden.
Angesichts der im gesamten Stadtgebiet zunehmenden Problematik wird die Stadt Pulheim zukünftig verschärft gegen Falschparken eingreifen. Auch wird das Abschleppen von falschparkenden Fahrzeugen intensiviert. Daher ruft die Stadt Pulheim im Interesse und für die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger eindringlich zu umsichtigem Halten und Parken auf.