Kunstprojekt Synagoge Stommeln: Performance „Traces“ am Pfingstsonntag
Die erste Veranstaltung Anfang Mai – ein Vortrag der Kunsthistorikerin Prof. Dr. Ursula Frohne – stieß auf große Resonanz. Hier wurde die Synagoge Stommeln im künstlerischen Kontext betrachtet und die Erweiterung des renommierten Projektes vorgestellt.
Am kommenden Pfingstsonntag, 24. Mai 2026, steht nun bereits eine weitere Veranstaltung an: Von 12.30 Uhr bis 13.15 Uhr verwandeln sich die Synagoge sowie der umliegende Stadtraum Stommeln in eine Bühne für moderne Bewegungskunst. Unter der Leitung der Düsseldorfer Choreografin Daniela Georgieva entsteht gemeinsam mit Josefine Luka Simonsen und Mihyun Ko die Performance „Traces“ (Spuren). Das Stück nutzt den menschlichen Körper als Träger von Erinnerungen, Erfahrungen und Geschichten, wobei sich Erlebtes in stillen Gesten und langsamen Bewegungen im Raum einschreibt. Die historische Synagoge wird dabei aktiv als Ort der Erinnerung und des Innehaltens einbezogen. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.