Weiberfastnacht: Fit für Olympia!
© Stadt Pulheim
Doch gegen die närrische Übermacht hatte der Rathaus-Chef keine Chance. Mit dabei waren die KG Ahl Häre – an der Spitze die Stadtgarde mit ihrem Kommandanten Tillmann Brück –, die KG Pulheimer Löschgrenadiere mit ihrem Präsidenten Jens Kehr sowie die KG Pullemer Narrenzunft mit ihrem Ersten Zunftmeister Christoph Ostendorf. Auch das Pulheimer Dreigestirn - heute krankheitsbedingt nur mit Prinz Michael I. Klütsch und Bauer Theo Papadopoulos – kannte keine Gnade mit Bürgermeister Keppeler. Und so wurde er in Handschellen dem närrischen Volk im Rathaus-Foyer vorgeführt.
Dabei ging es in diesem Jahr sportlich zu: Pulheim gehört zu den Kommunen an Rhein und Ruhr, die sich gemeinsam um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele für das Jahr 2036, 2040 oder 2044 bewerben. Am 19. April 2026 können die Bürgerinnen und Bürger in einem Ratsbürgerentscheid darüber abstimmen, ob sie Olympia in Pulheim befürworten. Passend dazu war Bürgermeister Keppeler mit einem T-Shirt bekleidet, das das Bewerberlogo der Stadt Pulheim zierte. Auch einen ganzen Medaillensatz konnte er präsentieren. „Pulheim bietet schon heute zahlreiche Sportmöglichkeiten – von Kunstrasenplätzen über die neue Tartanbahn in Stommeln bis hin zum Hallen- und Freibad sowie dem Bike- und Skatepark“, sagte er zu seiner Verteidigung angesichts der närrischen Herrschaft. Gegen Auflagen wurde Bürgermeister Keppeler freigelassen.
So konnte er gemeinsam mit Gästen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung die traditionelle Weiberfastnachtsparty im Rathaus feiern. Auch diesmal wurde die Feier vom Personalrat unter der Leitung von Michaela Müller, Britta Eeckhoudt, Thomas Krause sowie Frank Pullem wieder bestens vorbereitet.