Standsicherheit: „Kipp-Test“ für Grabsteine
Mit diesem Gerät wird kontrolliert, ob das jeweilige Grabmal einem Prüfdruck von 30 Kilogramm an der Oberkante ab einer Höhe von 0,50 Metern bis 1,20 Metern standhält. Höhere Grabsteine werden in der Höhe von 1,20 Metern ab Fundamentoberkante geprüft. Wenn das Grabmal bei dieser Krafteinwirkung nicht nachgibt, ist seine Standsicherheit gewährleistet. Bei Beanstandungen wird der Grabstein mit einem entsprechenden Hinweisschild versehen. Zusätzlich werden die Nutzungsberechtigten schriftlich auf die Gefahr hingewiesen und um umgehende Instandsetzung gebeten. Bei akuter Umsturzgefahr wird das Grabmal entweder gesichert oder sofort umgelegt.
Witterungsbedingt kann die Standsicherheit von Grabsteinen im Laufe der Zeit beeinträchtigt werden. Deshalb findet die Sicherheitsprüfung von Grabmälern alljährlich im Laufe des Frühjahrs statt, um möglichen Unfallgefahren für Friedhofsbesucherinnen und Friedhofsbesucher vorzubeugen.